Umgang mit Emotionen, Tipps

Emotionen zählen zu den Effizienz- und Lebensqualitäts-Killern Nummer eins. Sie sind einteilbar in Wut, Angst/Panik, Aussichtslosigkeit/Verwirrung, Demotivation, Stress oder Pessimismus. Die Folgen: Konzentrationsmangel, Denkblockaden, Unsicherheit, Nervosität.

Gerne beschäftigt sich unser Gehirn mit ungeklärten, unangenehmen Situationen. 60.000 innere Dialoge führt durchschnittlich jeder Mensch täglich mit sich selbst. Wenn wir Trauer empfinden, sind wir gedanklich in der Vergangenheit und mit einer Rückwärtsschau befasst. Fühlen wir Angst, dann sind wir gedanklich eher in der Zukunft. Im Hier und Jetzt befinden wir uns, wenn wir wütend sind.

Tipps für den Umgang mit bremsenden Emotionen

Aus unterschiedlichen Richtungen haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengestellt. Newsletter Abonnenten profitieren zusätzlich von einem Arbeitsblatt zum Selbst-Coaching.

Tipp 1: „Don’t feed the Drama“

Wenn wir negativen Gedanken folgen und glauben, entsteht Kopfkino. Folgen Sie Eckhart Tolle, für uns DER Lifestyle Leadership Coach, über facebook, google+ oder Youtube. Er liefert wertvolle „Bedienungsanleitungen“ unserer Gedanken.

Tipp 2: Unterbrechen Sie Ihre auf das Problem gerichtete Gedankenkette

Werden Sie sich Ihrer von außen auf Sie wirkenden Vorläufer negativer Emotionen durch Reizwörter, bestimmte Menschen oder Situationen bewusst. Kennen Sie Ihre inneren Vorboten wie kippende Stimme, Unruhe, Gereiztheit?

Wenn Sie diese Vorboten wahrnehmen, dann legen Sie bewusst eine Unterbrechung ein. So könnten Sie die Wirkung der Vorboten abschwächen: Atmung verändern, Hände flach auf den Tisch legen, Ärmel zurückkrempeln, Kopf hoch, recken und strecken, Fenster öffnen, Treppen laufen, schweigen und innehalten, dabei von zehn auf null zurück zählen, Raum wechseln, einen Kaffee oder Tee trinken.

Tipp 3: Trennen Sie das Problem und die Lösung

Steve de Shazer belegte mit seiner Wunderfrage, dass ein Bild des Zielzustands zum Befassen mit der Lösung führt. Angenommen, das Problem ist über Nacht verschwunden, woran würden Sie es zuerst bemerken? Stellen Sie sich den Zielzustand vor. Wo sind Sie dann, wie verhalten Sie sich, was haben Sie hinzugelernt, welche Werte leben Sie, … Sobald Sie Ihr Ziel Bild beschrieben haben, wird Ihnen deutlich, was im Augenblick nicht im gewünschten Ausmaß vorhanden ist, welche Fähigkeiten Sie erweitern könnten.

Tipp 4: Schaffen Sie sich ein Erinnerungssystem für alternatives Verhalten in einer ähnlichen, nächsten Situation

Beispiel: „Damit ich in der nächsten Situation mit X als Alternative mit Y reagiere, lege ich mir als Erinnerung daran einen Zettel mit meinem Lösungssatz in mein Portemonnaie, die Schreibtischschublade, mein Auto.“ Oder: „Ich schaue mir auf meinem Handy ein bestimmtes Foto an, nutze einen angenehmen Duft, starte meinen Lieblingssong auf dem Handy.“ Welches Erinnerungssysteme/welchen Anker werden Sie wo stationieren?

Tipp 5: Bedienen Sie sich der drei Schlüssel Physiologie, Fokus und Sprache

Das sind nach Anthony Robbins drei Stellschrauben für positive Emotionen.

„Emotion comes from motion.“ In London erlebten wir Tonys Empfehlungen an Hand verschiedener praktischer Übungen zur Körperhaltung und zum Körpereinsatz. Musik, klatschen und bewegen im Rhythmus, tanzen mit dem noch fremden Sitznachbarn, Party Atmosphäre und Lerneinheiten wechseln sich ab. Diesen stimmungsvolle Zustand rief Tony über Übungen permanent ab und trainierte die Teilnehmenden. 37 Nationen sind von einer Minute auf die andere völlig aus dem Häuschen bei extrem positiver Stimmung. „Setze Deinen Körper über Atmung, Haltung und Bewegung ein.“ Treibe Sport, fordere Deinen Körper heraus … Das wird Deine Emotionen grundlegend beeinflussen.“ Wer fit und trainiert ist, hat eine andere Physiologie, Ausstrahlung und Anziehungskraft. Diese Gefühle beeinflussen unser Verhalten, unsere Entscheidungen und Handlungen.

Mit der zweiten Komponente – Fokus – prüfen Sie, auf was Sie Ihre Aufmerksamkeit richten. „Worauf man sich gerade konzentriert, das wird man empfinden.“ Es ist keine Kunst, ein Pessimist zu sein. Die gedankliche „Herdplatte“ lässt sich beliebig anheizen. Betrachten Sie eher das, was da ist oder das, was fehlt? Sehen Sie eher was sich gleicht oder unterscheidet?

Sobald man eine Erfahrung in Worte fasst, verändert dies die Bedeutung, die wir empfinden.“ Welche Erfahrungen haben sich zu Sätzen geformt, die Sie in ähnlichen Situationen gleich voraussetzen? Welche „Glaubens“- Sätze „hören“ Sie sich sagen?

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