Ständig fremdbestimmt? 9 Tipps für das erste Quentchen Selbstwirksamkeit

Erste Schritte raus aus fremdbestimmten Arbeiten

Voller Schreibtisch, volles E-Mailfach und im Kalender sieht es aus wie auf einer Schnipseljagd.  Zu Ihrer Tageskröte, diese unliebsame Aufgabe, die Sie jeden Tag einen Tag weiter schieben, wird unter Zeitdruck noch unattraktiver. Ständig unkt es „Du musst noch …!“ Und zack, liegt da schon wieder Neues, Spontanes, Wichtiges, auf Ihrem Tisch oder macht sich im Kalender breit.

„Wir hatten keine Zeit, den Zaun zu reparieren, weil wir immer die Hühner fangen müssen.“

 

9 Tipps, wie Sie weniger fremdbestimmt mit mehr Selbstwirksamkeit arbeiten

  1. Entscheiden Sie: Passt die Aufgabe, der Termin zu meinen Zielen (Jahres-, Quartals-, Monats-, Wochenziele)? Legen Sie sich Formulierungen für ein annahmegerechtes Nein bereit.
  2. Prüfen Sie die Rolle, die mit der Aufgabe oder dem Termin verbunden ist. Passt sie nicht, dann formulieren Sie ein Nein, gegebenenfalls ein Ja für jetzt und ein Nein für zukünftige Situationen.
  3. Prüfen Sie, welche Aufgaben Sie delegieren können. Falls Sie es könnten und nicht tun, reflektieren Sie Ihre Werte. Stecken Sie in der Perfektionismus- oder Unentbehrlichkeitsfalle?
  4. Führen Sie ein Unterbrechungsprotokoll (zum Download) und leiten Sie daraus Konsequenzen nach störungsintensiven Zeiten oder Verursachern ab.
  5. Tür zu, Telefon umleiten – tragen Sie sich Zeiten für ungestörtes, abgeschottetes Arbeiten ein. Nutzen Sie diese Zeiten für  Konzentrationsaufgaben. Dazu können Sie ein laminiertes Schild an der Tür anbringen. Sie tragen dort die Ablauf-Zeit für das ungestörte Arbeiten ein. Besucher können sich mit einer Rückrufbitte eintragen oder wieder kommen. Attraktive Vorlagen finden Sie auch im Buch Büro-Effizienz. Alternativ – arbeiten Sie vom Home-Office aus.
  6. Falls Sie als Assistenz arbeiten, klären Sie die Prioritäten zum Tagesbeginn. Überlassen Sie die Entscheidung über Prioritäten gegebenenfalls Ihrem Gegenüber. Halten Sie dafür eine Liste aller Ihrer Aufgaben bereit. Das macht deutlich, was mit der Entscheidung für die eine Sache an anderen Aufgaben liegen bleibt. Klären Sie den Umgang mit Kleinigkeiten-Jobs und deren Durchlaufzeit (zum Beispiel Kopieren sofort oder gebündelt?).
  7. Wenden Sie die Einmalregel für Papier und E-Mails an.
  8. Schaffen Sie Fokus durch einen freien Schreibtisch.
  9. Arbeiten Sie in Arbeitspaketen, die sich auf Ihre Ziele beziehen, zum Beispiel „Mitarbeiterführung, Controlling, Akquise, …). Teilen Sie diese Farben zu und halten Sie farbige Blöcke im Kalender dafür frei.

Für alle, die mehr selbst- als fremdbestimmt arbeiten wollen gibt es diese Unterstützung:

10-Tages Programm Buch Büro-Effizienz

In 10 Tagen ideal organisiert im Büro, im Tun, im Team.

Coachingbriefe

Systematisch Erfolgshebel aufdecken und umsetzen. Ein Do it yourself – 26 Wochen Programm

Arbeisplatz-Coaching

3 x 3 Stunden vor Ort Beratung/Coaching für Sie und/oder Ihre Assistenz.

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