Einfach so mal online Umsatz machen – geht das?

Umsätze online generieren, ja – das geht!

Einfach? Nein, soooo einfach ist es nicht. Denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle.

Klartext an dieser Stelle:

Ein online Business ist kein Selbstläufer!

Das Gerede vom „passiven Einkommen“ ist – sorry – Geschwätz! Denn alles, was zu Verkäufen führt, wurde durch Aktivitäten möglich.

Wer schon sein Tagesgeschäft nicht „auf die Reihe bekommt“, der wird im online Business untergehen und mit ihm alle seine zeitlichen und monetären Investitionen.

Das müssen Sie einkalkulieren:

  • Zeit, um
    • die online Sichtbarkeit zu erhöhen
    • Keywords zu prüfen
    • die Positionierung anzupassen
    • Social Media Aktivitäten durchzuführen (Postings, Kommentieren, vernetzen, …)
    • Texte für die Verkaufsseite, Postings und Newsletter zu erstellen
  • weitere kleine Investitionen wie zum Beispiel:
    • eine richtig gute Web Kamera
    • ein richtig gutes Mikrofon
    • gute Aus- und Beleuchtung
    • Software für Video Schnitt, Automatisierung
    • Abos für Fotos, Buchungssysteme, Bezahlsysteme,
    • Kosten für das Ausliefern
    • Kosten für den Newsletteranbieter
    • eventuell Kosten für Ads
  • noch mal Zeit und Strategie für
    • das Einrichten des Gesamtsystems
    • das Fortsetzen des Tagesgeschäftes
  • Frust, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant
  • hohe Motivation, dran zu bleiben

Die Phasen im online Business am Beispiel des Verkaufs eines online Kurses

  1. Seeding Phase: diese Phase beginnt etwa 12 Wochen vor dem festgelegten Verkauf. Hier geht es darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  2. Ankündigung einer 5 Tage Challenge: diese Phase beginnt etwa 4 Wochen vor dem geplanten ersten Challenge Termin. Eine Challenge ist eine Phase geführter Veränderung, z. B. in fünf Tagen E-Mails dauerhaft im Griff, Inbox leer. Dazu immer wieder Postings auf Social Media, Live Videos, Kunden über Veränderungen sprechen lassen, eventuell Ads schalten.
  3. Durchführung der Challenge: in dieser Phase immer wieder live Sprechstunden anbieten, Postings mit Abfrage bei den Teilnehmern, damit diese kommentieren und zum Reichweitenaufbau beitragen.
  4. Start Verkaufsphase: Am letzten Challenge Tag erfolgt das Angebot mit limitierter Kaufmöglichkeit. Hier wird ein Fast Action Bonus ausgelobt. Den gibt es nur für Schnellentschlossene. Laufzeit der Verkaufsphase beispielsweise über 5 oder 7 Tage.
  5. Follow up E-Mails: Ab jetzt folgt jeden Tag eine E-Mail mit der Erinnerung an den Bonus, dann folgen E-Mails mit einem Überraschungsbonus, Kundenstimmen, wer schon alles dabei ist. Am letzten Verkaufstag gehen insgesamt 3 E-Mails raus. Vereinzelt werden sogar 5 bis 7 empfohlen!

Welche Komponenten zahlen auf ein online Business ein?

1. Webseite, Suchmaschinen optimiert

Die Webseite sollte nicht statisch sein, sondern immer wieder über Neuigkeiten informieren. Sie erzeugt Glaubwürdigkeit. 

2. Gute Fotos

Die Glaubwürdigkeit und Beziehung zu Interessenten wird durch Fotos von „echten“ Mitarbeitenden gestärkt. Menschen kaufen von Menschen! Wer ein Problem mit der Sichtbarkeit hat, der trägt es weiter in seine Prozesse.

3. Newsletter Liste und Fans

Webseiten Besucher nützen nichts, wenn sie nicht ihre E-Mail Adresse da lassen, um informiert zu werden, Angebote zu erhalten oder eben auch Wirksamkeitsnachweise in Form von etwas Kostenlosem (Freebie) zu erhalten. Daher ist es wichtig, diese kontinuierlich aufzubauen und mit den Eingetragenen in Kontakt zu bleiben.

4. Freebies – Lead Magnet gegen E-Mailadresse

Klar, es muss dann anders formuliert werden, wegen des Kopplungsverbotes. Doch ohne etwas Nützlichem, ohne etwas Hochwertigem hinterlässt heute niemand mehr einfach seine E-Mail Adresse. Oder er nutzt einfach eine, die nur für ein paar Minuten gilt … Dabei sollte das Freebie in einer Verwertungskette mit dem eigentlichen Angebot stehen. Bei denkvorgang sind das kostenlose online Kurse zu Themen wie „Papier im Griff“, „Outlook E-Mails im Griff“ und „Home-Office“. Ja, schauen Sie sich das direkt an. 

5. Bezahl- und Auslieferungssystem

Hier ist auch zu beachten, ob B2B oder B2C verkauft wird, Stichwort: Widerrufsrecht! Welche Zahlungsmöglichkeiten möchten Sie anbieten? Wie viel kosten diese? Wie wird ausgeliefert? 

6. Die Verzahnung aller Komponenten zu einem Gesamtsystem

Genau das ist die Kunst. Denn hier greifen viele Automationsmöglichkeiten ineinander. Daher muss das clever durchdacht werden.

 

 

 

 

Wollen Sie das systematisch über 12 Wochen umsetzen?

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