Homeoffice und langes Arbeiten an Bildschirmen kann zu Schlafstörungen führen. Lange wollte ich mir nicht eingestehen, es könnte mit meiner Arbeit zusammenhängen. Ja, ich warnte sogar in meinem Buch Home-Office vor der Selbstausbeute, vor dem Risiko, wenn der Arbeitsplatz nur eine Armlänge entfernt ist. Obwohl ich ein Homeoffice schon seit meiner Kindheit kenne, selbst seit über 21 Jahren als Selbständige darin auch arbeite, erwischten auch mich Schlafstörungen. Ich prüfte die äußeren (Licht, Geräusche, …), biologischen (Blutbild, Hormone, Cortisol, …) und Verhaltensfaktoren, um meine Lösung zu finden.

Zu meinen Schlafstörungen zählten

  • lange Wachphasen und Probleme überhaupt einzuschlafen
  • Zuckungen, die mich kurz vor dem Einschlafen wieder aufschrecken ließen
  • Probleme mit dem Durchschlafen
  • ständiges Aufwachen mit langen Wachphasen, in denen ich überlegte, wieder aufzustehen, um in dieser unproduktiven Wachphase besser zu arbeiten …
  • Gedankenströme zu neuen Produkt Ideen ausgerechnet nachts
  • Gedankenflusen, denen ich einfach so hinterher dachte und damit meinen Schlaf blockierte

Zu allen Punkten recherchierte ich ausführlich. Auf der Suche nach Lösungen stellte ich fest, dass ich nicht die einzige Betroffene bin.


Schnelle Tipps gegen Schlafstörungen beherzigt: Gedanken Karussell

Wenn Kunden uns in Arbeitsplatz-Coachings von ihren Schlafstörungen und den damit verbundenen Einschränkungen berichten, empfehlen wir:

  1. Einen Block neben das Bett zu legen, um Ideen und offene Aufgaben aufzuschreiben. Das Prinzip Schriftlichkeit entlastet nachts den Kopf.
  2. Generell mit schriftlichen Aufgabenlisten zu arbeiten, um nachts den Kopf von der doppelten Buchführung „Hatte ich die Aufgabe erledigt? Ist da noch was offen?“ zu befreien.
  3. Notizen-App nutzen, z. B. OneNote
  4. Selbstreflektion
    • Welche Gedanken halten mich denn vom Schlafen ab?
    • Welche kommen immer wieder?
    • Was haben diese Gedanken gemeinsam?
  5. Den Cortisolspiegel prüfen zu lassen. Wenn hier etwas durcheinander gerät, kann das in einem Burn out enden.

 

Bis auf den fünften Punkt hatte ich bereits alles berücksichtigt.


Schlafstörungen behandeln, meine ersten Schritte

  1. Verbessern der Schlafhygiene
    • feste Zeiten für das Aufstehen und zu Bett Gehen
    • 90 Minuten vor dem Schlafen kein „Blaulicht mehr“, also kein TV, PC oder Smartphone Einsatz
    • 3 Stunden vor dem Schlafen keine Speisen mehr
    • absolutes Abdunkeln des Raumes
  2. Fokus auf Senkung des Cortisolspiegels
    • Blutbild kontrollieren lassen
    • Spaziergänge am Abend
    • Yoga online gebucht
    • auf das Gläschen Rotwein alle drei Tage komplett verzichtet
    • Kaffee reduziert
    • Stress reduziert und die enge Telefontermin Taktung heraus genommen

 

Ja, damit war schon ein Anfang gesetzt, doch trotzdem war ich noch entfernt von einem erholsamen Schlaf.


Schlafstörungen behandeln, nächste Schritte nach erster Besserung

Alle Veränderungen halfen ein wenig. Ich war immer noch weit vom schnellen Einschlafen entfernt.

  1. Helferlein Melatonin eingesetzt
    • Genutzt als Pulver wie ein Teegetränk, 20 Minuten vor dem Schlafen. Sehr gute Wirkung.
    • Umgestiegen auf eine Spray, weil die Beutelchen nicht lieferbar waren. Wirkung: gut.
  2. Suche nach einem Coach mit Spezialisierung auf Schlafprobleme.

Da ich selbst Coach bin, habe ich entsprechende Kriterien in der Auswahl meiner Coaches. Denn leider darf sich jeder, mit oder ohne Qualifizierung, Coach nennen …


Meine Lösung – Coaching durch einen Coach, spezialisiert auf Schlafstörungen

Der Name meines Unternehmens ist „denkvorgang“ und das ist durch und durch Programm bei mir. Meine Schlafstörungen wurde ich schließlich nach sechs telefonischen Coaching Terminen mit Claudia Pardon los. Das war kein Sprint. Das war ein Prozess.

Durch Claudias Interventionen konnte ich Rituale integrieren, Themen neu hinterfragen und einen Glaubenssatz auflösen. Insbesondere der Glaubenssatz saß sehr versteckt. Ich wache zwar ab und zu noch nachts auf, was auch hormonelle Ursachen haben kann, doch ich finde innerhalb weniger Minuten zurück in einen erholsamen Schlaf. Meine Lebensqualität hat sich dadurch deutlich verbessert.

Fazit: Es ist ein Prozess, dabei können Strukturen und Rituale helfen

Gerne unterstützen wir Sie mit guten Strukturen.

https://www.denkvorgang.com/struktur

 

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