Prozessoptimierung und -begleitung:
Jetzt Strukturen, Prozesse und Arbeitsabläufe verbessern
Arbeitsprozesse und Arbeitsabläufe optimieren
Beim Optimieren der Arbeitsorganisation tauchen zwei Begriffe auf: Arbeitsablauf und Arbeitsprozess. Obwohl sie ähnliche Bedeutungen haben, gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden.
Arbeitsabläufe beziehen sich auf eine Abfolge von Schritten, die notwendig sind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Diese Schritte können in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, um ein Produkt oder eine Dienstleistung herzustellen oder eine Aufgabe zu erledigen. Ein Arbeitsablauf kann auch als Workflow bezeichnet werden und beschreibt, wie Aufgaben innerhalb eines Prozesses ausgeführt werden.
Ein Arbeitsprozess hingegen bezieht sich auf die Gesamtheit der Aktivitäten, die notwendig sind, um ein Produkt oder eine Dienstleistung herzustellen oder eine Aufgabe zu erledigen.
Ein Arbeitsprozess kann aus mehreren Arbeitsabläufen bestehen und umfasst alle Schritte, die erforderlich sind, um das Endprodukt zu erstellen oder das Ziel zu erreichen. Ein Arbeitsprozess kann auch als Arbeitsablauf bezeichnet werden, der mehrere Arbeitsabläufe umfasst.
Man kann auf vielen Wegen Arbeitsabläufe verbessern, um Zeit und Ressourcen besser zu nutzen, sowie eine höhere Qualität der Arbeit zu erzielen. Durch gut strukturierte Arbeitsabläufe können unnötige Schritte eliminiert und Prozesse beschleunigt werden, was letztlich auch die Kosten senkt.
Günstige Strukturen schaffen, ungünstige trocken legen
Menschen wählen den Weg des geringsten Widerstands. Sind die Strukturen des Unternehmens darauf ausgelegt?
Nach Robert Fritz (USA) gibt es zwei grundlegende Strukturen, die zu bestimmten Verhaltensmustern führen. In einer günstigen Struktur werden die Erfahrungen aus dem Erfolg einer Tätigkeit zur Basis für weiteren Erfolg. Anders dagegen verhalten sich Menschen in einer oszillierenden Struktur. Hier wird beispielsweise Akquisition erst betrieben, wenn Einnahmen ausbleiben. Stimmen diese wieder, fließt die Energie in andere Tätigkeiten. Ein Schritt nach vorne – ein Schritt zurück. Kaum wurde Fahrt aufgenommen, geht sie wieder verloren. In oszillierenden Strukturen bleibt der langfristige Erfolg aus.
Wir erarbeiten mit Ihnen,
- welche Rahmenbedingungen (Arbeitszeit, Regeln, …),
- Motivationsfaktoren,
- Kontrollen und
- Konsequenzen bei schlechten Ergebnissen
eingeführt werden müssen, um günstige Strukturen zu etablieren.
Viele unserer Kunden starten hier mit einem auf sie individuell zugeschnittenen Lean Management Workshop.
Klare Vorgaben, Prozesse und Abläufe
Was nicht dokumentiert wurde, kann nicht überprüft werden. Fehlt der Zugang zu Standards und Abläufen, entsteht leicht „Hoheits-Wissen“ mit Qualitäts-Risiken bei Ausfall bestimmter Mitarbeitenden. Das Einarbeiten in Vertretungsfällen wird zudem unnötig erschwert.
Standards festlegen
Statt aufwändiger und teurer Programme reichen meist Visualisierungen über PowerPoint. In einer Vorlage werden die grundlegenden Symbole und der Aufbau festgelegt. So wird zum einen über die Symbole mit Textergänzungen eine strukturierte Abfolge von Aktivitäten dargestellt. Zum anderen können zusätzlich noch die Rollen/Beteiligte visualisiert werden (Swimlane-Diagramm).
In einer Analyse-Phase stellen wir Übersichten zusammen zu
- Prozessen, bewertet nach Wichtigkeit für das Unternehmen
- Stand der Visualisierungen und Checklisten
- noch zu erstellenden Prozessen mit Zeitplan und Wichtigkeit für das Unternehmen
- Aufgaben, die bisher noch nicht, nicht oder zurzeit nicht durchgeführt werden
Während eines Workshop mit den Beteiligten bestimmter Prozesse
- spielen wir Abläufe durch und prüfen diese auf Aktualität sowie Potenzial
- legen wir Spielregeln fest
- erarbeiten wir Transparenz in unklaren Prozessen
- halten wir Aufgaben in einem Maßnahmenplan fest
- führen wir einen Themenspeicher mit
Arbeitsabläufe im Wertschöpfungs-Prozess digitalisieren
Was wird bisher „mit der Hand am Arm“ erledigt?
In dieser Phase werden Medienbrüche (Print auf Digital, Digital auf Print, manuelles Nacharbeiten von Daten mangels Schnittstellen) eliminiert.
Viele Software Lösungen sind in Unternehmen bereits vorhanden, werden jedoch nicht ausreichend ausgeschöpft.
Erforderlich: funktionierendes Team
Prozesse funktionieren nur so gut, wie die Menschen, die sie ausführen. Wenn es im Team an Vertrauen, Kommunikation oder Abstimmung fehlt, scheitern selbst die besten Prozessoptimierungen an der Realität. Erst wenn ein Team gemeinsam denkt, handelt und Verantwortung übernimmt, können Abläufe wirklich effizienter, reibungsloser und erfolgreicher gestaltet werden.
Anlässe für Beratung und Prozessoptimierung/-begleitung im Office Management
Zeit reicht nicht/gestiegene Anforderungen
Mitarbeiteraustritt und -wechsel. Die frisch eingestellte Führungskraft ist gezwungen, Vieles selbst zu erledigen. Anhand des großen Rückstaus wird klar, die nur teilweise vorhandenen Arbeitsabläufe sind zu umständlich, zu aufwändig und veraltet. Eine Übersicht der wichtigsten Prozesse fehlt ebenso wie Checklisten für seltene Arbeiten. Nachdem eine Teilzeitkraft wegen Krankheit länger als erwartet ausfällt, müssen Aufgaben umverteilt werden. Das Selbstverständnis der verbliebenen Mitarbeiterinnen und die Rollen/Tätigkeiten passen (noch) nicht zusammen. Die neue Führungskraft betrachtet die Mitarbeiterinnen eher als vorausschauend denkende Assistenz statt als reine Schreibkräfte. Softwareseitige Erleichterungen liegen mangels PC-Know how im Sekretariat brach.
Ineffiziente Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Backoffice
Der neu berufene Geschäftsführer und sein Backoffice Team (persönliche Referentin, Sekretärin und Aushilfskraft) bemerken Engpässe durch fehlende Unterlagen, Doppelarbeiten, Verschieben von bestätigten Terminen. Sie wollen ihre Prozesse optimieren.
Schon bei den Standards – einer einheitlichen Informationsstruktur harkt es. Suchzeiten, doppelte und teilweise nicht vollständige Ablage unterbrechen die Zusammenarbeit. Auch gibt es unterschiedliche Grade der Selbststeuerung und Leistungsfähigkeit im Team. Mitarbeiterin A nutzt IT-Zusatztools und Apps, Mitarbeiterin B kennt sich damit nicht aus. Es fehlt an Transparenz über Offenes und Erledigtes, insbesondere in Vertretungssituationen. Jedes Backoffice Mitglied führt eine eigene Checkliste, speichert Dokumente in einer eigenen Struktur.
Sohn soll Familienunternehmen übernehmen
Das Familienunternehmen ist schnell gewachsen. Begonnen haben der Geschäftsführer und seine Frau (zuständig für Buchhaltung, Telefon und Empfang) als „Fünf-Personen-Unternehmen“. Heute beschäftigt die GmbH 22 Mitarbeitende, darunter auch zwei erwachsene Söhne.
Es knirscht, zwischenmenschlich und besonders in den Arbeitsabläufen zwischen Produktion und Büro. Nichts funktioniert mehr auf Zuruf. An Kleinigkeiten entzünden sich Wortduelle, Schuldzuweisungen.
Standards, klare Zuständigkeiten, Prozessabläufe und günstige Strukturen fehlen.
Fehlende Digitalisierung – unnötig hoher Personaleinsatz
Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) in einer Umfrage unter 1.108 Betrieben feststellte, hinken Unternehmen der Digitalisierung von Büroprozessen hinterher. Dabei könnten zwei Drittel der Unternehmen ihre Kundenzufriedenheit und damit -Bindung steigern.
Eine gute Vorarbeit für die Digitalisierung sind visualisierte und dokumentierte Arbeitsabläufe, enthalten in einem Office- oder QM-Handbuch. Hindernis – Zeit! Bedingt durch Mitarbeiterwechsel, Vertretungssituationen, Änderungen in der Software, fehlendes Know-how, Erreichbarkeit oder auch Arbeitsspitzen wird es nicht aktualisiert oder überhaupt erstellt. Mit Kettenreaktion!
Wann können wir zu Ihrem Veränderungswunsch telefonieren?
Auszug aus Beratungen mit Prozessoptimierung und -begleitung
Der Ablauf einer Prozessoptimierung/Prozessbegleitung bis fünf Arbeitsplätze
Nach einem telefonischen Gespräch erhalten Sie kostenfrei ein Angebot mit einem ersten Entwurf zur Vorgehensweise. Auf Wunsch führen wir eine Bürobegehung je Arbeitsplatz oder Einzel Interviews durch. Je nach Veränderungswunsch startet die Beratung mit einem Impulsvortrag. Die daraus resultierenden Maßnahmen werden gemeinsam erarbeitet und pro Arbeitsplatz in einem Maßnahmenplan festgehalten. Das Umsetzen kann mit der Beraterin/dem Coach (Floor Walking/Shadowing) sofort oder von den Mitarbeitenden/mit kollegialer Unterstützung je Arbeitsplatz stattfinden. Zwischen den durchschnittlich zwei bis drei vor Ort Terminen beantworten wir Ihre Fragen telefonisch. Ein Ergebnisprotokoll hält Vereinbarungen, Erledigtes und Offenes fest.
| Schritt | Inhalt |
| Ist-Zustand, Büro-Check-up | Arbeitsplatz Begehung |
| Einzel Interviews | Erwartungen von Führung, Assistenz, Sekretariat; welche Besonderheiten gibt es? Was läuft gut? Was sollte verbessert werden? |
| Aufräum Aktion 5S | Aussortieren, systematisieren, strukturieren, Standards umsetzen |
| Impulsvortrag und Praxis Umsetzung |
Je nach Veränderungswunsch Start bei
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| optional telefonische Beratung | Zwischen den Terminen stehen wir für Fragen in der Umsetzungsphase telefonisch bereit. |
| Prozessbegleitung | Maßnahmen wir Beratung, Arbeitsplatz-Coaching, Vortrag, Online-Seminar, Skype- oder Telefontermine sichern, dass alle „auf Kurs bleiben“. |
Der Ablauf einer Prozessoptimierung/Prozessbegleitung für Unternehmen/Abteilung
Nach einem telefonischen Gespräch erhalten Sie kostenfrei ein Angebot mit einem ersten Entwurf zur Vorgehensweise. Dieser Entwurf wird nach Beauftragung und einem Erfolgs-Check-up weiter an den Bedarf angepasst. Vor jeder Beratung erhalten Sie eine Agenda, danach das Ergebnisprotokoll. Es enthält Maßnahmen, wer was bis wann macht und eine Erledigungsspalte. Zwischen den Maßnahmen finden Telefontermine statt.
Beispiel Ablauf: 20 Arbeitsplätze in der Verwaltung
Paketpreise je nach Veränderungswunsch
Digitalisierungs-Paket: Strukturen Sharepoint, Ordner, Datei- und E-Mail-Ablage System; Tools und Workflows für die Zusammenarbeit; Home Office Regeln, Team Kodex und Kommunikation; virtuelles Führen; Dokumentation von Prozessen …
Die Lücke zwischen Soll- und Ist-Ablauf schließen – Verbesserungen aufdecken, mit diesen Methoden helfen wir
Unser Beratungsansatz ist immer individuell abstimmt auf den Engpass in der Zusammenarbeit des Teams, der Abteilung, des Unternehmens/der Organisation. Schon kleine Veränderungen an einem Punkt können große Domino Effekte auslösen. Daher wird jede Prozessbegleitung individualisiert und meidet das „Schema F“.
Ist-Analyse
In dieser Phase nutzen wir die Methode einer Befragung mithilfe des Erfolgs-Check-ups, kurzen telefonischen Interviews mit Beteiligten oder einer Bürobegehung.
Beratungen und Workshops
Wo ansetzen? Stimmen die Vorgehensweise mit Papier statt digital zu arbeiten, die Anordnung der Informationen? Passen die Fähigkeiten, Fertigkeiten und das Know how zur Stelle? Welche Strukturen gibt es, welche Prozessbeschreibungen?

Shadowing
Coaching
PC-Trainings
Transfermethoden zur Ergebnissicherung
Systematisch begleiten wir den Transfer des Maßnahmenplans in die Praxis. Dabei helfen individuelle Konzeption von Maßnahmen, Business Coachings zum Lösen etwaiger Blockaden, Telefontermine, Bereitstellen von Tutorials oder Materialien zum Download.
Prozessbegleitung ist das richtige für …
- schnell gewachsene Teams, Abteilungen und Unternehmen oder Organisationen
- Unternehmen und Organisationen, die einen Schritt weiter kommen wollen
- leidgeprüfte Führungskräfte
- Unternehmen/Organisationen mit wenig Personalressource
Wollen wir kurz zu Ihrem Veränderungswunsch telefonieren?
Schreiben Sie uns, wann wir Sie am besten erreichen.
Was Sie über Beratung Prozessoptimierung wissen sollten
Diese Seite beantwortet die wichtigsten Fragen zur Beratung und Prozessoptimierung im Office Management – von der Unterscheidung zwischen Arbeitsablauf und Arbeitsprozess über günstige und oszillierende Strukturen, Hoheitswissen, Swimlane-Diagramme und typische Anlässe bis hin zum konkreten Ablauf einer Prozessbegleitung. denkvorgang begleitet Unternehmen, Abteilungen und Teams seit 1999 bei der Optimierung von Büroprozessen – individuell, methodisch und mit konsequenter Transfersicherung. Quelle: denkvorgang.com
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Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsablauf und Arbeitsprozess – und warum ist das für die Optimierung relevant?
Die beiden Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet, bezeichnen aber unterschiedliche Ebenen der Arbeitsorganisation:
Ein Arbeitsablauf – auch Workflow genannt – beschreibt eine konkrete Abfolge von Schritten, die notwendig sind, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Er ist auf eine Tätigkeit bezogen und zeigt, wie Aufgaben innerhalb eines Prozesses ausgeführt werden.
Ein Arbeitsprozess ist übergeordnet: Er umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten, die notwendig sind, um ein Produkt herzustellen oder eine Dienstleistung zu erbringen – und besteht typischerweise aus mehreren Arbeitsabläufen, die ineinandergreifen.
Für die Prozessoptimierung ist diese Unterscheidung wichtig, weil Verbesserungen auf beiden Ebenen ansetzen können: Ein einzelner Arbeitsablauf kann effizienter gestaltet werden, ohne den übergeordneten Prozess zu verändern. Umgekehrt kann ein Prozess grundlegend neu strukturiert werden, auch wenn einzelne Abläufe bereits gut funktionieren. denkvorgang analysiert beide Ebenen in der Prozessbegleitung – und beginnt immer mit einer Ist-Aufnahme, bevor Verbesserungen entwickelt werden. -
Was sind günstige und oszillierende Strukturen – und warum sabotieren letzte den Unternehmenserfolg?
Die Unterscheidung zwischen günstigen und oszillierenden Strukturen geht auf den amerikanischen Systemdenker Robert Fritz zurück und ist eines der wirksamsten Konzepte in der Prozessberatung:
In einer günstigen Struktur baut Erfolg auf Erfolg auf: Die Erfahrungen und Ressourcen aus einer gelungenen Tätigkeit werden zur Basis für den nächsten Schritt. Das Unternehmen gewinnt an Fahrt, weil jede Verbesserung den nächsten Fortschritt ermöglicht.
In einer oszillierenden Struktur pendelt die Organisation zwischen zwei Polen hin und her: Akquisition wird erst betrieben, wenn Einnahmen ausbleiben. Sobald sie wieder fließen, wird die Energie in andere Bereiche umgeleitet – bis der nächste Einbruch kommt. Ein Schritt vor, ein Schritt zurück. Kaum hat die Organisation Fahrt aufgenommen, verliert sie sie wieder. Langfristiger Aufbau ist in dieser Struktur nicht möglich.
Das Entscheidende: Oscilating structures entstehen nicht durch schlechten Willen, sondern durch fehlende Rahmenbedingungen – unklar definierte Standards, fehlende Motivationsfaktoren, keine Konsequenzen bei schlechten Ergebnissen und keine Kontrollen. denkvorgang analysiert in der Prozessberatung, welche Strukturen im Unternehmen wirken, und erarbeitet gemeinsam mit dem Team die Bedingungen für günstige Strukturen. -
Was ist Hoheitswissen – und welches Risiko entsteht durch undokumentierte Prozesse?
Hoheitswissen bezeichnet das Praxiswissen, das ausschließlich in einzelnen Mitarbeitenden steckt – nicht dokumentiert, nicht übertragen, nicht zugänglich für andere. Es entsteht schleichend, wenn Prozesse nicht verschriftlicht werden und Erfahrung ausschließlich im Kopf einer Person lebt.
Das Risiko ist erheblich: Wenn diese Person ausfällt, krank wird, das Unternehmen verlässt oder in Urlaub geht, stockt der gesamte Prozess. Vertretungen können nicht nahtlos einspringen, weil die notwendigen Informationen fehlen. Neue Mitarbeitende brauchen unverhältnismäßig lange Einarbeitungszeit. Und bei Konflikten oder Personalwechseln kann Hoheitswissen bewusst oder unbewusst als Machtmittel eingesetzt werden.
Die Grundregel lautet: Was nicht dokumentiert wurde, kann nicht überprüft, nicht übergeben und nicht verbessert werden. Visualisierte Prozessabläufe – als Swimlane-Diagramm, als Checkliste oder im Office-Handbuch – sind kein bürokratischer Aufwand, sondern organisatorische Resilienz. denkvorgang entwickelt im Rahmen der Prozessbegleitung gemeinsam mit den Beteiligten Prozessvisualisierungen, die ohne teure Softwarelösungen auskommen – meist reicht strukturiertes PowerPoint. -
Welche typischen Anlässe führen Unternehmen zur Prozessoptimierungsberatung?
denkvorgang begleitet Unternehmen in sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen – aber drei Muster kehren besonders häufig wieder:
Personalwechsel und Wachstum: Eine neue Führungskraft übernimmt und stellt fest, dass Prozesse fehlen, veraltet oder zu aufwändig sind. Aufgaben werden doppelt erledigt, wichtige Checklisten existieren nicht, und das Team ist auf nicht aufgebauten Strukturen gewachsen. Was im Fünf-Personen-Betrieb auf Zuruf funktioniert hat, funktioniert im 20-Personen-Unternehmen nicht mehr.
Ineffiziente Zusammenarbeit zwischen Führung und Backoffice: Fehlende Unterlagen, Doppelarbeiten, Terminverschiebungen, uneinheitliche Ablagestrukturen und unterschiedliche Selbststeuerungsgrade im Team führen zu ständigen Reibungsverlusten. Jede Person führt ihre eigene Checkliste, speichert in einer eigenen Struktur – Transparenz über Offenes und Erledigtes fehlt.
Fehlende Digitalisierung bei vorhandenem Potenzial: Software wie Microsoft 365 ist vorhanden, wird aber nicht ausgeschöpft. Medienbrüche – der Wechsel zwischen Print und Digital ohne saubere Schnittstellen – kosten täglich Zeit und erhöhen die Fehlerquote. Dabei wäre die technische Grundlage für papierlose, effiziente Prozesse oft bereits vorhanden. denkvorgang beginnt in solchen Situationen mit einer strukturierten Ist-Analyse, bevor Lösungen entwickelt werden. -
Wie läuft eine Prozessoptimierungsberatung durch denkvorgang konkret ab?
Die Prozessbegleitung von denkvorgang folgt einer klaren Abfolge, die von der Analyse bis zur Ergebnissicherung reicht – individuell angepasst an Unternehmensgröße, Ausgangssituation und Ziel:
Ist-Analyse: Bürobegehung, Einzel-Interviews mit Beteiligten oder ein strukturierter Erfolgs-Check-up zeigen, welche Prozesse vorhanden und dokumentiert sind, wo Potenzial liegt und was bisher nicht oder unzureichend läuft.
Workshops mit den Beteiligten: Prozesse werden gemeinsam durchgespielt und auf Aktualität und Optimierungspotenzial geprüft. Spielregeln werden festgelegt, Unklarheiten aufgelöst, Maßnahmen im Plan festgehalten.
Shadowing: denkvorgang-Beraterinnen begleiten oder beobachten die Interaktionen des Teams – um Verhaltensmuster und Strukturschwächen zu erkennen, die in Gesprächen nicht sichtbar werden. Danach folgt ein persönliches Feedback zu Außenwirkung, Stärken und Entwicklungsfeldern.
PC-Training und Digitalisierung: Medienbrüche werden eliminiert, Microsoft 365 wird gezielt eingesetzt – Teams, Planner, SharePoint, OneNote – ohne Drittanbieter-Tools, wenn die vorhandene Infrastruktur ausreicht.
Transfersicherung: Nach jedem Termin hält ein Ergebnisprotokoll fest, wer was bis wann erledigt. Zwischen den Terminen steht telefonischer Support zur Verfügung. Auf Wunsch werden Transfer-Coachings, Tutorials und Download-Materialien ergänzt. Kleine Veränderungen an einem Punkt können große Domino-Effekte auslösen – deshalb vermeidet denkvorgang das „Schema F" und individualisiert jede Prozessbegleitung.
Schnellvergleich
Beratung Prozessoptimierung: 5 Methoden im Überblick
Strukturierter Vergleich von Methoden und Ansätzen in der Prozessoptimierungsberatung für Büro und Office Management – bewertet nach Tiefe, Einsatzbereich und Wirkung. Quelle: denkvorgang.com
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Ist-Analyse (Bürobegehung, Erfolgs-Check-up, Interviews) Voraussetzung für jede wirksame Prozessoptimierung: eine strukturierte Aufnahme des tatsächlichen Ist-Zustands. Bürobegehung, kurze telefonische Interviews mit Beteiligten oder ein standardisierter Erfolgs-Check-up zeigen, welche Prozesse existieren, welche dokumentiert sind und wo der tatsächliche Engpass liegt. Verhindert, dass Lösungen entwickelt werden, bevor das Problem vollständig verstanden ist.
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Prozessvisualisierung (Swimlane-Diagramm, PowerPoint-Vorlage) Abläufe werden in strukturierten Flussdiagrammen oder Swimlane-Diagrammen visualisiert – ohne teure Software, meist mit strukturiertem PowerPoint. Zeigt auf einen Blick, wer was wann tut, wo Übergaben stattfinden und wo Engpässe entstehen. Macht Hoheitswissen sichtbar und übertragbar. Grundlage für Vertretungssicherheit, Qualitätssicherung und digitale Weiterentwicklung.
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Shadowing (Begleitung und Beobachtung im laufenden Betrieb) denkvorgang-Beraterinnen begleiten oder beobachten Interaktionen des Backoffice-Teams oder von Führungskräften im tatsächlichen Arbeitsalltag. Verhaltensmuster, Kommunikationswege und strukturelle Schwachstellen werden sichtbar, die in Gesprächen und Workshops nicht auftauchen. Danach folgt persönliches Feedback zu Außenwirkung, Stärken und Entwicklungsfeldern. Besonders wirksam bei Reibungen, die nicht offen benannt werden.
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Digitalisierung von Prozessen (Medienbrüche eliminieren, M365 ausschöpfen) Viele Unternehmen haben Microsoft 365 lizenziert, nutzen aber nur einen Bruchteil der verfügbaren Möglichkeiten. Teams, Planner, SharePoint und OneNote bieten Lösungen für Aufgabensteuerung, Ablage, Kommunikation und Zusammenarbeit aus einer Hand. denkvorgang analysiert bestehende Medienbrüche – Wechsel zwischen Print und Digital ohne saubere Schnittstellen – und entwickelt Workflows, die den tatsächlichen Prozess digital abbilden, statt ihn zu umgehen.
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Worxellence®-Prozessbegleitung (individuell, mit Transfersicherung) Der Ansatz von denkvorgang kombiniert alle Methoden in einer individuell konzipierten Prozessbegleitung: Ist-Analyse, Workshops, Shadowing, PC-Training und strukturierte Transfersicherung mit Ergebnisprotokoll, telefonischem Support und optionalen Coachings. Kein „Schema F" – jede Begleitung wird auf den spezifischen Engpass und die Besonderheiten des Teams angepasst. Bereits kleine Veränderungen an einem Punkt können Domino-Effekte auslösen, die das gesamte System stabilisieren.
Sie wünschen ein Angebot? Auf Ihre Anfrage freuen wir uns:
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