Obwohl Sie alles geben, wird Ihre Aufgabenliste nie fertig?

Sie fühlen Druck und vielleicht haben Sie auch Probleme mit dem Einschlafen und Durchschlafen.

Der Grund dafür könnte in Ihren frühkindlichen Erfahrungen liegen. Hier prägen sich die so genannten „Antreiber“ aus. Grundsätzlich sind diese gut, so wie sie sind. Schließlich haben diese Antreiber Sie dorthin gebracht, wo Sie heute sind.

Finden Sie sich in diesen Sätzen wieder?

  • Sie arbeiten härter als andere.
  • Sie können Halbfertiges nicht ausstehen.
  • Sie fragen andere nicht nach Unterstützung oder Hilfe.
  • Sie sind oft ungeduldig, immer im Stechschritt unterwegs, eilig.
  • Sie können nicht nein sagen.

Welche Antreiber stecken dahinter?

Hinter jedem dieser Sätze steht ein Antreiber, beispielsweise „Ich muss perfekt sein!“ oder „Ich muss es allen Recht machen!“, „Ich muss stark sein!“, „Beeil dich!“ oder „Streng dich an!“.

Was können Sie tun, aus dem selbstverursachten Druck heraus zu kommen?

Den Antreiber oder gar parallel agierende zu erkennen, ist schon einmal der erste Schritt. Außerdem können Sie einen Antreibertest machen. Unser Online-Seminar dazu enthält ihn und zusätzlich Fragen zur Selbstreflektion.

 

Das Modell der „Inneren Antreiber“ geht auf die Transaktionsanalyse begründet von Eric Berne und Thomas A. Harris zurück. Sie wurde auch zur Analyse von Kommunikation und Kooperation angewendet. Kahler entwickelte 1974 auf Basis der Transaktionsanalyse das Modell der „Inneren Antreiber“. Diese Verhaltensmuster laufen meist unbewusst ab. Das Aktions- und Reaktions-muster der Eltern wird vom Kind in der frühen, prägenden Kindheit übernommen. Das Kind ent-wickelt eine Vorstellung davon, wie das Zusammenleben von Menschen funktioniert und welche Rolle es selbst einnehmen sollte. Hieraus entwickelt das Kind Werte und Verhaltensmuster und baut diese zu seinen Stärken aus.

Zu den fünf inneren Antreibern, denen Erwachsene dann wie im Autopilot Modus folgen, zählen:

1. Mach es perfekt!
2. Mach schnell, beeil dich!
3. Streng dich an
4. Mach es allen recht
5. Sei stark!

Mit dem Wissen über Ihre „Inneren Antreiber“ wird Ihnen Ihr Arbeitsstil transparenter.

Sie erkennen damit Ihre eigenen und entdecken an Ihrem Gegenüber, dem Vorgesetzten oder Kollegen die verschiedenen Ausprägungen von Bedürfnissen und Werten. Warum Sie oder andere Personen in bestimmten Situationen in Stress geraten oder was sie motiviert, entschlüsseln Sie damit leichter. Auch das Verständnis füreinander kann Konflikte enorm reduzieren. Welcher Antreiber bei Ihnen besonders ausgeprägt ist, oder ob es sogar mehrere sind, die Sie wie im Chor „anfeuern“, erfahren Sie über einen Antreibertest.

Es geht übrigens nicht darum, die eigenen Antreiber zu verändern oder abzuschaffen, sondern sie zu integrieren, wertzuschätzen und das eigene Verhalten bewusster reflektieren zu können. Denn die inneren Antreibern sind grundsätzlich gut. Schließlich haben diese Sie hierher gebracht, wo Sie jetzt sind. Doch wenn sie zu stark ausgeprägt sind, werden sie zu Stressrisikofaktoren.

Warum sind Antreiber (noch) so stark?

Das, was Menschen durch ihre Antreiber eigentlich erreichen wollen, z. B. Anerkennung, Zugehörigkeit zu den Kollegen oder zu einem Leistungs-Team, kann beim Gegenüber anders ankommen. Betrachten wir die jeweiligen Antreiber nach den Stärken, den Schwächen, der positiven Absicht und der Wirkung auf andere. Daraus ergibt sich das Fremdbild. Spannend, wie weit das vom Selbstbild abweichen kann.

Das können Auswirkungen der Antreiber auf die Arbeitsorganisation sein

Antreiber Auswirkung
Perfektion

Verzetteln in Details

zu Zeit aufwändiges Arbeiten

 

Schnelligkeit

zu viel Multitasking

Sprunghaftigkeit

Anstrengung

Überforderung

Selbst gemachter Stress, da keine Differenzierung der Aufgabe

Harmonie, nicht Nein sagen können

Everybodys Darling = Everybodys Depp

Qualitätsengpässe 

Stärke zeigen

Ellbogenmentalität

keine Hilfe annehmen wollen/können

Online-Seminar Antreiber mit Selbsttest und Reflektionsfragen

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